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Von Schleswig
nach Selent

Wandern mit Lotte

Die Wanderung ist lange geplant.
Anfang Mai 2026 geht es los. Zunächst nach Missunde, von
dort bringt uns die Fähre
über die Schlei von Angeln nach Schwansen. Eine weitere gute Stunde Wanderung soll unser erstes
Etappen-Ziel sein, der Trekking-Platz Wildes SH bei Kosel.
Aber da verpasse ich die Zuwegung, und statt zurückzugehen setzen wir den
Weg fort, um irgendwo in der Nähe des Weges wild zu zelten. Aber es findet sich
aber kein geeigneten Platz.

Schließlich baue ich das Zelt in der Abenddämmerung am Strand der Eckernförder Bucht auf, mit Blick auf Eckernförde.
Es wird kalt in der Nacht, und ich werde immer wieder wach, obwohl ich mit Jeans und Pullover im Schlafsack liege.
Lotte hat meine Jacke bekommen.
Am Tag 2 geht es nach Dänisch Wohld.
Vorbei an einem Löwenzahn-Feld

wandern wir Richtung Strand,

um Geocaches zu suchen.
Aber dann soll der Weg nur noch durch weichen Sand verlaufen, und wir müssen den langweiligen Fuß-Radweg an der Bundesstraße nehmen.

Das Zimmer im Hostel Peanuts hatten wir schon vor dem
Abmarsch in Schleswig gebucht;
wir wollten einmal auf unserer Tour mit einem Dach über dem Kopf
schlafen.

Lotte ist müde, und sie rührt ihr Trockenfutter erst gar nicht an.
Auch ich bin nicht mehr munter und schlafe auf dem Sessel ein. Nach einem Stündchen
wach ich kurz auf und lege mich auf das Bett.
Gegen 18 Uhr erwache ich erneut. Lotte bekommt statt des
verschmähten Trockenfutters Pastete mit Haferflocken,
und ich esse ordentlich zu Abend. Und gleich danach geht es wieder ins Bett.
Und wir schlafen ordentlich aus.
So sind wir an Tag 3 deutlich später auf der Straße.

Und immer wieder gelb - hier der Raps.
Bei Birkenmoor finde ich einen Cache in einem Hügelgrab:
bei Kosel konnte ich das Hügelgrab-Versteck nicht finden;
beim Begräbniswald war nichts versteckt;
die kleinen Steine vom Vortag hätten gerade für ein Mäusegrab gereicht;
hier, bei Birkenmoor, ist der typische Aufbau eines Hügelgrabes nicht mehr vorhanden.

Ich nehme nicht überall den richtigen Weg, und so kommt es auch zu Umwegen.

Wir wollen mit der Fähre über die Kieler Bucht nach Laboe
fahren.
Bei unserer Ankunft am Anleger sehen wir sie gerade abfahren.
Macht nichts, in einer halben Stunde kommt das nächste
Schiff. Die Zeit reicht, um Lotte zu füttern.
Nebenan bietet eine Bude leckere Fischbrötchen an.
Doch bei der knappen Zeit begnüge ich mich lieber mit Müsliriegeln.
Aber es kommt keine neue Fähre.
Es dauert eine Weile, bis ich mitkriege, dass wir gar nicht am Anleger
Falkenstein sind
sondern am Anleger Strande. Hier fährt heute gar nichts mehr.
Zu Fuß sind es deutlich mehr als eine Stunde bis Falkenstein, aber was hilft's.
Kurz nach unserer Ankunft kommt die Fähre nach Möltenort.
Zwei Anlegestellen weiter sind wir auf der Südseite der
Förde.
Und hier weist ein Schild in Richtung Campingplatz.
Wir gehen eine Straße mit beachtlicher Steigung hinauf.
Oben wieder ein Hinweisschild, diesmal hinunter.
Wenn wir den Förderadweg genommen hätten, wäre es dichter gewesen,
und wir hätten uns das Auf und Ab gespart.
Auf dem Platz sind noch Zeltplätze frei. Aber nicht für Hunde.
Besucher mit Wohnwagen oder Wohnmobil dürfen mit Hund auf den Platz, Leute mit
Zelt nicht.

Hinter dem Campingplatz befindet sich ein Wald.
Wir mühen uns den Hang hinauf, und oben finden wir einen schönen Platz für unser
Zelt.
Es wird zwar wieder kalt in der Nacht, aber auf dem Campingplatz hätten wir auch
gefroren.
Tag 4, wir gehen weiter. Aber das Wandern fällt mir schwer. Ich
atme kräftig.
Die heutige Etappe führt uns nach Selent.
Von dort will ich per Bus nach Hause fahren.

Bei der kleinen Schwimmerin mache ich eine meiner vielen Pausen.

Vorbei am Dobersdorfer See

geht es über Wald- und Wirtschaftswege

nach Selent.
Vor dem Turm der St. Servatius-Kirche machen
wir ein Abschluss-Selfie.
Und kurz darauf werde ich abgeholt. Dabei wird ein Maikringel von Bäcker Detlefsen aus Fleckeby mitgebracht,
genau das Richtige jetzt.